Diskussionsfrage 1
Welche praktischen Herausforderungen ergeben sich und welche fachdidaktischen Verluste drohen, wenn die
Fächertrennung aufgelöst werden und mehr interdisziplinär mit fächerübergreifenden Projekten unterrichtet
werden soll?
- Grundlegend sind erstmal Öffnungen und Trennungen individuell möglich oder unmöglich; Fächer sind
unterschiedlich verwandt. Die teilweise Auftrennung könnte dem Problem des fächerbezogenen
Selbstverständnisses entgegenwirken. - Expertise
- Kompetenz fehlt -> tiefgreifendes Wissen für beide Fächer einer Lehrkraft fehlt -> müsste davor schon im
Studium gemacht werde - Koordinationsproblem
- Schule ist in feste Fächer unterteilt: wenn zwei Lehrkräfte ein Projekt machen wollen, ist es schwer,
passende Zeiten und Räume zur Umsetzung zu xnden - Eingeschränkte Diagnostik
- Lehrkräfte könnten Schwierigkeiten dabei haben, fachliche Kompetenzen zu diagnostizieren
- viel zeitintensiver
- Curriculum muss erfüllt werden, und dazu kommt dann auch noch, dass fächerübergreifende Projekte
gefördert werden sollen -> große Herausforderung für Lehrkräfte - was wird gebraucht?
- mehr xnanzielle Mittel mehr/andere Ausbildung Lehrplan neu gedacht -> Zeitpunkte und Zeit im
Stundenplan für fächerübergreifende Projekte
Diskussionsfrage 2
Soll Schule die Entwicklungen der KDD integrieren oder soll sie einen „Gegenraum“ / „anderen
Raum“ darstellen?
- Algorithmizität
- -> nein, Schule sollte das nicht zulassen, dass die Digitalität bestimmt, was gesehen wird
- Aufgabenstellungen
- -> an heutiges Leben anpassen (-> z. B. keinen Brief schreiben, sondern sich auf Video Call
vorbereiten) - Schule soll Gegenraum bilden
- Internet ist ungeschützter Raum -> Schule soll geschützer Raum sein
- Internet ist anonym (schlechtes Verhalten möglich) -> in der Schule soll gutes Verhalten gefördert
werden
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