Textpat*innenschaft

„Schule in der Kultur der Digitalität – Schule als Reflexionsraum. Im Gespräch mit Felix Stalder.“

Quelle

vollständige Quellenangabe des Texts:

Stalder, F., & Kuttner, C. (2022). Schule in der Kultur der Digitalität – Schule als Reflexionsraum. Im Gespräch mit Felix Stalder. In C. Kuttner & S. Münte-Goussar (Hrsg.), Praxistheoretische Perspektiven auf Schule in der Kultur der Digitalität (S. 3–19). Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-35566-1_1

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Vorgehensweise der Gruppe:

In der Gruppe der 5 Textpat*innen dieses Texts haben wir uns überlegt, dass wir eine Arbeit in Kleingruppen für die Seminarstunde vorbereiten wollen. Die einzelnen Gruppen sollten anschließend ihre Ergebnisse miteinander teilen.

Zur weiteren Planung haben wir eine WhatsApp-Gruppe angelegt, um die Inhalte der Kleingruppen sowie die Art der Besprechung im Plenum zu klären. Von Anfang an waren wir uns einig, dass wir keine referatartigen Präsentationen wollen. Eine Option war ein „Museumsrundgang“, bei dem die Studierenden die Möglichkeit bekommen sich die Ergebnisse der einzelnen Gruppen anzusehen und die Ergebnisse der eigenen Gruppe zu präsentieren. Bevor wir uns hier auf eine Vorgehensweise geeinigt haben, haben wir zunächst die Inhalte der Gruppenarbeiten geklärt.

Eine Idee war, die Gruppenarbeiten auf die jeweiligen Lehrämter aufzuteilen (somit größere Gruppen), was allerdings abgelehnt wurde, da sich so ein bestimmter (und einziger) Interessensbereich für jeden Studierenden ergibt. Die entstehenden Stationen sollten sich mit den Inhalten des Textes sowie der Umsetzung im Bereich Schule allgemein auseinandersetzen, sodass alle Gruppenarbeiten später für alle Studierenden interessant sind.

In der WhatsApp-Gruppe haben wir die Kernaussagen des Textes und unsere Ideen für mögliche Diskussionsfragen geteilt. Diese sollten nach einer grundlegenden Besprechung des Textes von den einzelnen Kleingruppen besprochen und die Ergebnisse später mit dem Seminar geteilt werden. Wir haben uns darauf geeinigt am Tag des Seminars früher zu kommen, um genaue Abläufe (wie z.B. Zeiteinteilung) abschließend zu klären. Ebenfalls haben wir entschieden in den Gruppenarbeiten sowohl Plakate als auch Padlets zu nutzen, um später auf mögliche Unterschiede sowie Vor- und Nachteile eingehen zu können.

An dieser Besprechung konnte ich aufgrund einer Zugverspätung nicht teilnehmen. Durch die WhatsApp-Gruppe wurde ich über das Vorgehen auf dem Laufenden gehalten. Um mein Zuspätkommen auszugleichen, haben wir kurzfristig entschieden, 2 der Kleingruppen zusammenzulegen und insgesamt 3 Diskussionsfragen gemeinsam zu diskutieren. Rückblickend betrachtet war diese Idee von Vorteil, da nur wenige Studierende sich aktiv an der Diskussion beteiligt haben.

Nachdem wir den Inhalt zusammengefasst und inhaltliche Fragen zum Text geklärt haben, sind wir die Diskussionsfragen nacheinander durchgegangen. Dabei haben wir uns zunächst mit einer Frage betreffend den Einführungsteil des Textes beschäftigt und anschließend mit einer zum Inhalt des Interviews. Die letzte Frage konnte größtenteils außerhalb des Textes bedacht werden (siehe Gruppe 3). Zum Ende der Arbeit in den Kleingruppen haben wir ein kurzes Feedback zum Text eingeholt und festgestellt, dass dich besonders im Einführungsteil für viele Studierende durch lange Sätze und umständliche Formulierungen Schwierigkeiten ergeben haben, den Inhalt schnell zu verstehen.

An dieser Stelle muss ich anmerken, dass die Zeiteinteilung für 3 Diskussionsfragen knapp bemessen war. Bei der Ergebnispräsentation stellte sich heraus, dass wir auch hier die dafür benötigte Zeit unterschätzt haben, sodass die letzten beiden Gruppen sich kurz fassen mussten und nicht alle Ergebnisse vorstellen konnten. Auch mit den Unterschieden zwischen Padlet und Plakat konnten wir uns zeitlich im Plenum anschließend nicht mehr auseinandersetzen.

Über den Text

Dieser Text besteht aus einer Einleitung, welche die Unterschiede zwischen Digitalisierung und Digitalität darlegt. Digitalisierung meint dabei die Verbreitung von digitalen Medien. Digitalität wird als Grundlage für Veränderungen im Zusammenleben und damit auch im Denken und Lernen beschrieben, welche durch Digitalisierung entsteht. Dem folgt ein Interview mit Felix Stalder. In dem Interview erklärt Stalder die Unterschiede, die mit der Verbreitung digitaler Medien für die Gesellschaft und damit auch die Schulen an Bedeutung gewinnen. Laut Stalder soll Schule als Raum für Reflexion dienen, um sich im Austausch mit anderen mit den neuen Erkenntnissen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Kernaussagen

(diese Kernaussagen wurden von Sabine zusammengestellt)

Digitalität ist mehr als Technik. Sie beschreibt neue kulturelle Formen des Zusammenlebens und Handelns, die durch digitale Netzwerke geprägt sind.

Digitalisierung und Digitalität müssen unterschieden werden: Digitalisierung meint die technische Ausweitung digitaler Technologien, Digitalität dagegen den umfassenden kulturellen Wandel, der daraus folgt.

Stalder nennt drei Grundmerkmale der Kultur der Digitalität: Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität. Diese bilden neue Weisen, Wissen und Bedeutung zu erzeugen.

Alte kulturelle Formen und Institutionen, etwa die auf Disziplinen beruhende Schulstruktur, geraten in die Krise. Neue Muster des Denkens und Lernens entstehen, die offener, vernetzter und prozessorientierter sind.

Schule muss sich in dieser Kultur neu positionieren: nicht als Ort der Wissensweitergabe, sondern als Reflexionsraum, in dem Menschen lernen, sich selbst, andere und die Welt kritisch zu verstehen.

Der Bildungsauftrag besteht darin, einerseits grundlegende Kulturtechniken zu vermitteln, andererseits dialogische und reflexive Fähigkeiten zu fördern.

Ko-Präsenz (das gemeinsame physische Beisammensein) bleibt wichtig, weil sie intensivere Formen des Austauschs und der Auseinandersetzung ermöglicht. Digitale und analoge Lernräume sollen sinnvoll kombiniert werden.

Leistung wird in der Kultur der Digitalität nicht mehr durch standardisierte Prüfungen bestimmt, sondern durch den Beitrag, den jemand in einem gemeinsamen Kontext leistet. Prüfungen sollten stärker prozessorientiert und kollaborativ gestaltet werden.

Globale Herausforderungen wie Klimawandel und soziale Ungleichheit verlangen neue Formen gemeinschaftlicher Verantwortung. Schule soll Lernende dazu befähigen, diese Komplexität zu erkennen und mitzugestalten.

Strukturierung der Stunde

Tatsächliche Durchführung der Stunde:

Teil 1:

Der ursprünglich Start um 16:30 wurde um mehrere Minuten nach hinten verschoben, einerseits durch den Raumwechsel, andererseits durch mein Zuspätkommen.

Teil 2:

Ein genauer Übergang zwischen Teil 1 und Teil 2 konnte Gruppe 3 nicht festhalten, da sich der Übergang fließend gestaltet hat. Wir haben versucht alle Ideen und Meinung aus der Kleingruppe miteinzubinden (bzw. alle zum Einbringen der eingen Idden und meinungen zu ermutigen). Gleizeitig haben wir versucht allen Diskussionfragen ausreichend Zeit einzuräumen, um die angemessen zu beantworten. Dabei haben wir die Zeit aus den Augen verloren, sodass unser ursprünglicher Plan eine Präsenattion mit allen Ergebnissen zur abschließenden Präsentation zu erstellen, nicht umgesetzt werden konnte.

Teil 3:

Auch zu Beginn von Teil 3 haben wir Zeit durch den Raumwechsel und die Vorbereitung der für die Präsentation nötigen Technik verloren, die wir zuvor nicht mit eingerechnet haben. Darüber hinaus haben wir bei den ersten beiden Präsentationen nicht auf die Zeit geachtet, sodass die letzten beiden Gruppen sich kurz fassen mussten. Hier war das vorige Zusammenlegen von 2 Gruppen für uns von Vorteil, da sich so eine Präsentation weniger ergab. Trotzdem haben wir den geplanten Zeitraum für die Präsentationen um 10 Minuten überschritten.

Ursprünglich geplante Struktur:

Teil 1: Zeitangabe: 16:30-16:45

Inhaltliche Besprechung des Textes und Klären von Fragen bezüglich der Inhalte, um allen die Teilnahme an der folgenden Diskussion zu ermöglichen.

Teil 2: Zeitangabe: 16:45-17:15

Diskussionsrunde für die jeweiligen Diskussionfragen, Anfertigung einer Mitschrift für die folgende Präsentation der Ergebnisse

Teil 3: Zeitangabe: 17:15-17:30

Präsentation durch die Textpat*innen vor dem Plenum, Möglichkeit zum Verbinden und Ergänzen von Ergebnissen der einzelnen Kleingruppen

Ergebnisse der Stunde

Gruppe 1 (Arnela)

Gruppe 2 (Filippa)

Gruppe 3&4 (Julia & Talie)

Gruppe 5 (Sabine)

HIER FEHTLT NOCH DER BLOCK BEZÜGLICH DER REFLEXION DER STUNDE