Diskussion
Kultur der Digitalität Stalder fordert keine rein technische, sondern eine kulturelle Schulentwicklung:
Es geht darum, Bildung neu zu denken , als gemeinsames Reflektieren, Aushandeln und Verstehen in
einer komplexen Welt.
Stalder denkt Schule radikal neu: nicht als Technikfrage, sondern als Kulturfrage.
Er fordert, dass Schule Räume schafft, in denen wir miteinander denken, reyektieren und
Verantwortung übernehmen . Das ist, gerade in Zeiten globaler und digitaler Herausforderungen, ein
sehr aktueller Bildungsauftrag.
Frage 1
Wenn Digitalität nicht nur Technik meint, sondern eine neue kulturelle Logik: welche Aufgaben
ergeben sich dann neu für Schule und Unterricht?
- auf kurze Aufmerksamkeitsspanne zu reagieren
- SuS und LehrerInnen müssen über Medienkompetenzen verfügen
- Digitale Bildung mehr zum Unterrichtsinhalt machen. Auch schon in der Grundschule
- Bedeutung von technischem Wandel klar machen
- KI in den Unterricht einbinden
Frage 2
Inwiefern kann oder sollte Schule ein „Reyexionsraum“ sein und was unterscheidet das vom
traditionellen Unterrichtsverständnis?
- mangelnde Zeit
- Lehrpläne müssen umstrukturiert werden
- Einbindung in den Alltag gestaltet sich schwierig
- Wunsch wäre, dass man sich viel mehr Zeit nimmt, zu reyektieren. Schule muss dafür neu
bedacht werden. Schule gibt die Zeit nicht her. - Schon in der Schulzeit Portfolios erstellen
Frage 3
Wie können Leistung Bildung in der Kultur der Digitalität so verstanden werden, dass Kooperation,
Prozess und gemeinsames Denken stärker zählen?
- SuS mehr Autonomie zusprechen
- offene Unterrichtsformen
- Fokus auf Medienerziehung
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